Festungserkundung

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170427 festung 1Unsere sechsten Klassen erkunden die Festung Marienberg

Zum Abschluss der GSE-Einheit "Mittelalter" erkunden die Schüler unserer sechsten Klassen die Festungsanlage Marienberg in Würzburg. Wie man dort als Ritter wohl gelebt hat?

 

Der älteste Teil der Festung Marienberg in Würzburg ist bereits über 800 Jahre alt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Festung immer wieder vergrößert, sodass sie heute zu einer der größten (und schönsten) Wehranlagen Europas zu zählen ist. Die riesige Festung wurde in ihrer langen Geschichte nur einmal eingenommen- von Schweden im Dreißigjährigen Krieg. Noch heute kann man Kanonenkugeln finden, die im Mauerwerk stecken geblieben sind.

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Über die Geschichte der Burg sowie das oft harte Leben der Ritter und Burgfräulein in dieser Anlage konnten sich unsere Sechstklässler heute selbst ein Bild machen. Mittels einer kompetenten Führung durch die Anlage, vorbei am Bergfried, an starken, dicken Mauern und Brücken konnten die Schüler einen Eindruck von der Größe und der Funktion der fast einen Kilometer langen Burg gewinnen.

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Auch der atemberaubende Blick vom Festungsberg auf unsere schöne Regierungsbezirkshauptstadt Würzburg verdeutlichte den Kindern, wie schwer eine solche Burg durch den steilen Abhang einzunehmen war. 

Im Anschluss konnten sich die Kinder nun selbst fühlen wie Ritter oder Burgfräulein, indem sie originalgetreue Kleidung anprobieren durften. Erstaunt waren die Schüler vor allem über die Schwere eines Kettenhemdes- fünf Kilogramm und mehr waren keine Seltenheit.  

Nach diesen vielen Eindrücken führte der Weg der Kinder und ihrer Lehrer Frau Stahlich, Herr Weber und Herr Borsdorf durch die engen Gassen auf dem Festungsberg Richtung Alte Mainbrücke, Grafeneckart und unterer Marktplatz, die bis heute Besucher aus aller Welt anlocken.

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Erst am späten Nachmittag machten sich die Schüler wieder auf den Weg nach Elsenfeld und dies mit Sicherheit mit bleibenden Erinnerungen und dem vielfachen Wunsch, Würzburg mit der Familie nochmals zu besuchen. 

 

Bericht: Weber Fotos: Stahlich/Weber/Borsdorf

 

 

   
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